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Vom unvorbereitet sein und von Solidarität

Es gibt diese leisen Momente des Erstaunens, in denen das Vertraute plötzlich fremd wird. Momente, in denen man spürt, dass das, was eigentlich das Fundament unseres Miteinanders sein sollte – das gegenseitige Tragen, das Wissen um den anderen –, unerwartet brüchig wird.
Augenblicklich, da meine Tage von vielen Begegnungen geprägt sind, beruflich wie privat, spüre ich diese Risse besonders dort, wo sie am schmerzhaftesten sind: in der Solidarität. Warum entgleitet uns in entscheidenden Augenblicken gerade jenes Band, das wir doch für geknüpft hielten? Ist es ein persönliches Versagen, ein Missverständnis im Raum oder vielleicht die traurige Erkenntnis, dass wir zwar dasselbe Wort benutzen, aber längst unterschiedliche Sprachen sprechen, wenn es um seine Bedeutung geht?

Solidarität entspringt dem lateinischen „solidus“ – dem Festen, dem Ganzen. Sie ist kein Erzeugnis einer einzelnen Idee, sondern die Antwort auf die menschliche Verletzlichkeit. Doch die Verbindung, die uns im Wort „ganz“ versprochen wird, ist kein statischer Zustand; sie ist ein fragiles Gewebe, das ständige Pflege verlangt.

Wenn ich – wie gerade – die Ratssitzungen im Livestream verfolge, beobachte ich oft eine andere Form der Verletzlichkeit: die des Unvorbereiteten. Wenn Sitzungsleitungen und verwaltende Mitstreiter*innen unsouverän wirken, wenn sie in der eigenen Unvorbereitetheit stehen, öffnen sie Räume, die anderen als Angriffsfläche dienen. Es ist ein Schaudern, das mich überkommt, denn in dieser Unvorbereitetheit liegt eine gefährliche Naivität – das Vergessen, dass politische Räume oft Orte des Kampfes sind und nicht nur der Verwaltung.
Man könnte meinen, diese beiden Empfindungen – der Verlust der Solidarität und das Unvorbereitetsein – stünden in keinem Zusammenhang. Doch bei näherem Hinsehen offenbart sich eine tiefe Verwandtschaft. Denn Solidarität ist nicht das, was automatisch geschieht, wenn wir uns im selben Raum befinden. Sie ist eine bewusste Entscheidung, eine Form der geistigen und emotionalen Vorbereitung auf den anderen. Wer unvorbereitet in eine Aufgabe tritt, ist oft auch unvorbereitet auf die Komplexität des menschlichen Miteinanders. Er unterschätzt die Reibung, die entstehen kann, und verliert dadurch die Fähigkeit, in der Krise den Halt im anderen zu finden.

Vielleicht liegt die Antwort also darin, dass Solidarität selbst eine Form der Vorbereitung ist. Sie ist die Arbeit am Fundament, bevor der Sturm kommt. Wenn wir uns nicht aufeinander vorbereiten, wenn wir die gemeinsame Basis nicht kontinuierlich pflegen, dann wird die Solidarität in dem Moment, in dem sie am dringendsten benötigt wird, zu einem hohlen Begriff. Wir müssen lernen, dass Souveränität nicht aus der Abwesenheit von Fehlern entsteht, sondern aus der Gewissheit, dass wir uns gegenseitig halten – auch dann, wenn wir unvorbereitet sind. Erst in dieser bewussten Verbundenheit wird aus dem Wort eine Tat, die uns wirklich ganz macht.


Und: wie vorbereitet bist du? ...
Euer Letterman

Gemeinsam durch den Wahlabend

Am Sonntag wird in Sachsen-Anhalt gewählt und es ist eine Wahl, die viele von uns mit Sorge und Anspannung erwarten. Die Möglichkeit, dass die AfD stärkste Kraft werden könnte, macht vielen Menschen Angst und lässt uns mit einem mulmigen Gefühl auf diesen Abend schauen.
Gerade deshalb möchten wir den Wahlabend nicht allein zu Hause verbringen. Wir wollen zusammenkommen, miteinander reden, gemeinsam hoffen und diesen Abend als Gemeinschaft erleben.

Ab 17:30 Uhr sind wir im Grünen Zentrum und freuen uns über alle, die dazukommen wollen. 
Kommt gerne vorbei und bringt Snacks, Lieblingsgetränke und eure Gedanken mit! Egal, ob ihr die Ergebnisse gemeinsam verfolgen, euch austauschen oder einfach nicht allein sein möchtet.

Wir verbringen diesen Abend zusammen💚

Vorbereitet sein:

Die Arbeitswelt steht vor einem riesigen Umbruch – und wir entscheiden jetzt, welche Richtung wir einschlagen!
Geht es um echte soziale Gerechtigkeit, eine gesunde Balance zwischen Job und Privatleben oder eine Mitbestimmung, die wirklich etwas bewegt?
Wir wollen nicht nur zusehen, wie Reformen zu Arbeitszeit, Rente und Krankheit diskutiert werden, sondern selbst die Leitplanken für eine zukunftsfähige Arbeitsgesellschaft setzen. Deshalb laden wir euch herzlich zu unserer gemeinsamen Veranstaltung mit dem DGB Emscher-Lippe ein!

Das erwartet euch:
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit hochkarätigen Gäst*innen:

Michaela Evans-Borchers (Direktorin des Forschungsschwerpunktes Arbeit & Wandel an der Westfälischen Hochschule) präsentiert ihre aktuelle Studie zu den Potenzialen für Jobs in der Energiewende und der sozialen Daseinsvorsorge.
Ein engagiertes Podium aus den Gewerkschaften, das wir gemeinsam mit Mark Rosendahl (Geschäftsführer DGB-Region Emscher-Lippe) und unserer Bundestagsabgeordneten Irene Mihalic diskutieren.

Das Beste daran:
Die Veranstaltung ist kein Frontalvortrag! Wir wollen eure Perspektiven hören. Die anschließende Podiumsdiskussion ist offen für eure Beiträge, Fragen und Ideen aus dem Publikum.

Jetzt noch anmelden und mitgestalten! Damit wir planen können, gib uns bitte kurz Bescheid, ob du dabei bist. Klicke einfach auf den Link zur Anmeldung:

recklinghausen@dgb.de

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Wie uns die Sterne stehen – Der Wochenausblick:
„Alles erwarten – auch das Gute“


Die Woche vom 7. bis 13. September fordert uns heraus, die kosmische Ordnung mit politischem Gestaltungswillen zu vereinen. Wenn das Universum uns manchmal wie eine schlecht moderierte Fraktionssitzung vorkommt, erinnert uns der Blick in die Sterne daran: Zwischen dem Wunsch nach sofortiger Transformation und der zähen Realität der Gesetzgebung liegt ein Raum, den wir mit Humor, Ironie und einer Prise Hoffnung füllen dürfen.

⭐Tatendrang und Tabellen
Die Widder* sind diese Woche voller Energie und Begeisterungsfähigkeit. Doch ist es ratsam, diese Ungeduld ungefiltert in die Debatte zu tragen? Nur bedingt. Wer im politischen Diskurs wie ein startender Mars-Rover vorgeprescht, überholt oft die eigenen Argumente. Nutzt euren Drive lieber, um Projekte mit Präzision voranzutreiben statt die Geduld der anderen als Hindernis zu betrachten. Die Stiere* hingegen sind unser notwendiger Anker. Eure Zuverlässigkeit soll uns diese Woche leiten, langfristige Projekte auf stabile Beine zu stellen. Doch Achtung: Zu viel Beständigkeit kann im Grüniversum wie ein Denkmal wirken – schön anzusehen, aber unbeweglich. Nutzt eure Stabilität, um den Mut für Neues zu geben, statt den Status quo zu zementieren. Und wo bleibt der Platz für die realistischen Steinböcke*? Genau dort, wo die Utopie auf die Finanzierung trifft. Ihr seid die Architekt*innen, die aus einem „Wäre es nicht schön, wenn...“ ein „Wir haben einen Plan, wie...“ machen. Euer Realismus ist kein Partykiller, sondern das Fundament, auf dem unsere Träume nicht sofort in sich zusammenfallen.

⭐Empathie und Eskalation
Für die fürsorglichen Krebse* ist der beste Tag dann, wenn die politische Auseinandersetzung mal wieder die menschliche Ebene vergessen hat. Setzt eure Empathie dort ein, wo sie als sozialer Kleber wirkt – besonders dann, wenn die Diskussionen in den eigenen Reihen wieder einmal zu hitzig werden. Die Waagen* stehen vor einer besonderen Herausforderung: Wann solltet ihr eure Diplomatie einfach mal vergessen? Wenn die Grundwerte auf dem Spiel stehen, ist der kleinste gemeinsame Nenner oft nur noch ein Synonym für Belanglosigkeit.Traut euch diese Woche, die Harmonie bewusst zu stören, um echte Klarheit zu schaffen. Und halten die Skorpione* ihre Willensstärke die ganze Woche durch? Ja, sofern sie diese Leidenschaft nicht in interne Grabenkämpfe investieren. Eure Intensität ist ein mächtiger Motor, solange sie nach außen gerichtet ist, um echte Veränderungen zu erzwingen, statt im Inneren des Grüniversums kleine Brandstifter zu spielen.

⭐Konstellationen für ein strahlendes Grüniversum
Damit das Grüniversum der ultimative Ort des Strahlens bleibt, müssen wir die Energie des Neumonds vom 3. September nutzen, der uns zu Klarheit, Ordnung und neuen Gewohnheiten aufrief. Wir brauchen eine Balance aus der Detailverliebtheit der Jungfrau* und dem Weitblick der Visionär*innen. Die wichtigste Konstellation dieser Woche ist jedoch die zwischen Idealismus und Pragmatismus: Erst wenn wir aufhören, uns gegenseitig für zu viel eines Guten zu verurteilen, wird das Licht wirklich hell.

⭐Die Kunst der Pause
Und was machen wir mit dem Wochenende, wenn uns das Strahlen nicht gelungen ist und das Gute auf sich warten lässt? Wir atmen tief durch und erinnern uns daran, dass auch Misserfolge Teil des Prozesses sind. Und: Wir legen die politischen Strategiepapiere beiseite, gönnen uns eine Pause von den Debatten und laden unsere Batterien wieder auf. Denn selbst wenn die Welt diese Woche (noch) nicht gerettet wurde – wir brauchen die Kraft, weil wir es nächste Woche ja wieder zu versuchen.

Grün(es) lesen:
 
Voll im Saft
Jedes Jahr im Herbst organisieren die Grünen des Ortsverbands Möhrendorf eine mobile Saftpresse zur Apfelernte in den Gärten der Umgebung. 45.000 Liter naturbelassenen Apfelsaft haben sie so über die vergangenen Jahre produziert – und nebenbei Gemeinsinn gestiftet und ein Vorzeigebeispiel für lebenspraktische Nachhaltigkeit geschaffen …

✅ https://gruenblog.com/voll-im-saft/

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Hinweis: Teile der Texte dieser Grünen Woche sind mit Hilfe des Grünerators (Grüne-KI) erstellt.
 
 
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