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Anmerkungen für das Danach ...

Oft wird die Sommerpause in der Politik als „Sommerloch“ bezeichnet – als eine Zeit der Leere oder des Stillstands. Doch ist das wirklich so? In einer Welt, die sich immer schneller dreht und in der politische Krisen wie der Klimawandel uns permanent in Alarmbereitschaft versetzen, ist die Frage nach dem Sinn von Ferien heute aktueller denn je. Es geht dabei nicht um bloße Untätigkeit, sondern um eine notwendige Entkopplung. Wir müssen uns fragen: Wovon eigentlich wollen wir uns erholen? Meist ist es der Druck der ständigen Erreichbarkeit und das Gefühl, jede Sekunde reagieren zu müssen. Ferien sind daher kein Luxus, sondern ein Akt der Selbstfürsorge und eine Voraussetzung für langfristige politische Gestaltungskraft.

Die Herausforderung liegt darin, die freie Zeit bewusst zu gestalten, ohne sie sofort wieder in Effizienzlogiken zu pressen. Wahre Erholung entsteht dort, wo wir den Abstand gewinnen, der uns erlaubt, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Indem wir den Fokus weg vom „Müssen“ und hin zum „Sein“ verschieben, schaffen wir den Raum, den wir brauchen, um danach wieder mit echter Empathie und frischer Energie auf Menschen und gesellschaftliche Herausforderungen zuzugehen. Wer sich die Zeit gönnt, einfach nur zu beobachten oder zu schweifen, gewinnt die mentale Klarheit zurück, die im hektischen Alltag oft verloren geht.

»Ferien sind die notwendige Investition in unsere eigene Kraft und Leidenschaft.«

Doch macht Politik eigentlich auch Ferien? Oberflächlich scheint es so, wenn die Parlamente in die Sommerpause gehen. Doch politische Prozesse und gesellschaftliche Spannungen machen keine Urlaubspause. Dennoch ist es ein politisches Signal, wenn wir als Akteur*innen bewusst innehalten. Es ist ein Bekenntnis zu einer nachhaltigen Arbeitskultur: Nur wer Pausen akzeptiert, schützt sich und andere vor dem Burnout. Die Fähigkeit, die Arbeit für eine gewisse Zeit wirklich loszulassen, ist eine Kompetenz, die uns hilft, resilienter zu werden und politische Kämpfe mit Ausdauer und Freude statt aus Erschöpfung zu führen.

Dabei können wir wertvolle Impulse aus der Natur für unsere tägliche Arbeit mitnehmen, ohne uns sofort wieder in Analysen zu stürzen. Die Berge könnten uns womöglich die Weitsicht und die Geduld lehren; sie zeigen uns, dass man für den Gipfel einen langen Atem braucht und dass ein Umweg manchmal die bessere Perspektive bietet. Das Meer hingegen erinnert uns – mit dem Rhythmus von Ebbe und Flut – an die Erkenntnis, dass es Zeiten des Vorstoßens und Zeiten des Rückzuges gibt, ohne dass dies einen Stillstand bedeutet. Diese Erfahrung von Weite und natürlichem Fluss lässt sich direkt in unsere politische Arbeit übersetzen: Es geht darum, das große Ganze im Blick zu behalten und zu akzeptieren, dass Veränderung Zeit braucht.

Es bleibt also festzuhalten, dass Ferien weit mehr sind als eine bloße Unterbrechung des Alltags. Sie sind die notwendige Investition in unsere eigene Kraft und Leidenschaft. Indem wir uns erlauben, Weitsicht und Rhythmus bewusst zu erleben, laden wir unsere Speicher – emotional und geistig – wieder auf. Diese Pause ist kein Rückzug aus der Verantwortung, sondern immer das Fundament für die Zeit danach.


Bis dann und danach.
Euer Letterman

100 Prozent

Die Wahlkreisversammlung von Bündnis 90/Die Grünen am 13.7. hat Derya Halici mit einer Zustimmung von 100% zur Kandidatin für den Wahlkreis 73 (Gelsenkirchen I und Recklinghausen V) für die Landtagswahl 2027 gewählt.
Mit ihrer tiefen Verwurzelung in der Region und ihrem Fokus auf soziale Gerechtigkeit möchte Halici eine starke Stimme für die Menschen vor Ort im Landtag einbringen.

Als Enkelin eines Bergmanns und Tochter eines Schlossermeisters bringt Derya Halici eine klassische Arbeiterfamilien-Prägung mit, in der Zusammenhalt und Fairness zentrale Werte waren. Als systemische Beraterin verbindet sie Themen wie Gesundheit, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu einem Gesamtbild und versteht Antirassismus dabei als essenzielle Querschnittsaufgabe zur Stärkung der Demokratie.

Politik ist für mich ein Lernprozess: zuhören, verstehen, vernetzen und daraus wirksame Lösungen entwickeln“, erklärt Derya Halici. „Gute Politik muss anschlussfähig sein und im Alltag der Menschen wirken. Ich möchte Verantwortung auf der Landesebene übernehmen, weil viele der Herausforderungen, die ich vor Ort sehe, nur dort nachhaltig gestaltet werden können.“

Auch die Parteivorstände aus Gelsenkirchen und Gladbeck zeigen sich mit der Aufstellung höchst zufrieden: „Wir freuen uns sehr, dass Derya Halici für unseren Wahlkreis kandidiert. Mit ihrer starken lokalen Verwurzelung und ihrem Blick für die Lebensrealitäten der Menschen vor Ort ist sie eine wirklich starke Besetzung für den Landtag.“

Pressemitteilung vom 14.7.26

Seit April 2024 darf ich nun schon hier im Kreisverband „auf dem Grün“ mitwirken. Und jetzt freue mich sehr, das seit dem 1. Juli als Kreisgeschäftsführer tun zu können.
„Von Berufs wegen“ bringe ich fundierte Erfahrung in den Bereichen Kommunikationsdesign und Veranstaltungsmanagement mit – Kompetenzen, die ich nun auch in dieser Position leidenschaftlich in unsere gemeinsame Arbeit einfließen lassen möchte. Aus meinem Faible für Kunst, Design und Kommunikation resoniert mein besonderes Interesse an Europa, an Kultur und Teilhabe und an der Gestaltung unserer Stadt – in die ich 2017 gezogen bin, proaktiv nach Ückendorf, als es dort fast nichts anderes gab als den schlechten Ruf.

In meiner Rolle als Kreisgeschäftsführer muss ich mich einerseits als organisatorische – und andererseits auch „leider nur“ als verwaltende – Drehscheibe unseres Verbandes verstehen. Es geht darum, Strukturen zu halten und zu schaffen, die unsere politische Arbeit effizient unterstützen, und die Kommunikation nach innen wie außen professionell zu gestalten. Dabei möchte ich meine Expertisen nutzen, um unsere grünen Ziele in Gelsenkirchen sichtbar und attraktiv zu halten.

Mir ist allerdings ebenso wichtig zu betonen, dass ich dieses Amt nicht nur als administrative Aufgabe begreife. Ich möchte mit meinem Engagement aktiv dazu beitragen, dass wir politisch wirksam bleiben und echte Veränderungen für unsere Stadt und die Menschen hier bewirken. Die Geschäftsstelle kann dabei das „Maschinenhaus“ sein, das uns dabei hilft, mutige und zukunftsfähige Lösungen zu produzieren und voranzutreiben.

Ein starker Verband lebt jedoch immer auch aus dem Miteinander. Ich freue mich darauf, euch alle noch besser kennenzulernen und gemeinsam an unseren Zielen zu arbeiten. Dabei vertraue ich auf eure Unterstützung und eine offene Mitwirkung – denn nur gemeinsam können wir die grüne Vision für Gelsenkirchen erfolgreich in die Tat umsetzen.

So will ich für euch erreichbar sein:
MO: 12:00 -15:00 Uhr, Sprechzeit
DI: 10:00 -14:00 Uhr, „Open Office“, Grünes Zentrum
MI: 15:00 -18:00 Uhr, Sprechzeit
DO: 15:00 -17:30 Uhr, „Open Office“, Grünes Zentrum

Wir sehen, sprechen und hören uns.
Christoph


Nicht vergessen will ich hier, Stephan danke zu sagen, für die Arbeit miteinander, den kollegialen Umgang und die persönlichen Gespräche.
     

Das Grüne Woche-Horoskop

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Wie uns die Sterne stehen – Wochenausblick:
Zwischen Pause und Play

In einer Welt, die im Dauermodus „Play“ läuft, ist die bewusste Pause ein Akt der Dringlichkeit. Diese Woche lehrt uns: Wer nur rast, übersieht die Details der Transformation. Wir balancieren zwischen dem Drang, sofort alles zu lösen, und der Notwendigkeit, den Akku aufzuladen, damit die grünen Visionen nicht an Erschöpfung scheitern.

Stille Räume und versteckte Freiräume
Für die Krebse ist der Dienstag der ideale Zeitpunkt, um einen Raum emphatischer Ruhe zu kreieren. Inmitten des politischen Lärms ist es eure subversive Tat, Stille zu kultivieren, um wieder spürbar zu machen, worum es eigentlich geht: das Menschliche hinter den Paragrafen. Zwillinge sollten hingegen am Donnerstag ihre Arbeitszeiten kritisch prüfen. Für euch gilt, jene versteckten Freiräume ans Licht zu befördern, die oft im Dickicht aus Effizienzdenken und Terminkalendern begraben liegen – denn echte Kreativität braucht Luft zum Atmen.

⭐Intellektuelle Auszeiten und Merkur-Fallen
Die Wassermänner finden am Freitag ihren Moment: Jetzt ist es Zeit, euren intellektuellen Schalter auf „Aus“ zu stellen. Wenn ihr das ständige Analysieren von Systemfehlern kurzzeitig einstellt, könnt ihr in totaler Unabhängigkeit agieren und neue, unkonventionelle Wege abseits der ausgetretenen Pfade finden. Löwen und Fische hingegen sollten von Montag bis Mittwoch die Konstellationen des Merkur achtsam beobachten. Nicht die Kommunikationsfallen ignorieren, ihr riskiert, dass ein letzter bürokratischer Stolperstein den Start in die verdiente Erholung blockiert.

⭐Diplomatie gegen das Blockadedenken
Besonders die Waagen sind diese Woche gefragt, ihren diplomatischen Charme ins Spiel zu bringen. Wenn im politischen Diskurs voreilig auf „Pause“ gedrückt wird – sei es durch Zögern oder Blockadehaltungen –, seid ihr die perfekte Brückenbauer:innen, um den Prozess mit einem Lächeln und klugen Argumenten wieder in Bewegung zu setzen. Es geht darum, Konsens nicht als Stillstand, sondern als gemeinsamen Startschuss zu definieren.

⭐Strategische Gelassenheit bei offenen Forderungen
Mit den noch offenen politischen Forderungen gehen wir diese Woche gelassen, aber bestimmt um: Wir erkennen an, dass die Liste der To-dos endlos ist, doch wir weigern uns, die eigene Gesundheit dem Perfektionsanspruch zu opfern. Wir priorisieren strategisch und akzeptieren, dass manche Prozesse Zeit brauchen – genau wie ein Waldwachstum nicht durch mehr Dünger in einer Woche beschleunigt wird.

⭐Radikale Entschleunigung als Vorbild
Das Wochenende nutzen wir nun als Labor für das Prinzip „Pause und Play“. Indem wir die Kunst der radikalen Entschleunigung perfektionieren, schaffen wir eine so ansteckende Lebensqualität, dass selbst die hartnäckigsten Hängemattenverweigerer neidisch werden. Wenn wir am Montag zurückkehren und ausstrahlen, dass echte Kraft aus der Ruhe kommt, wollen sie ihren Platz mit uns tauschen, um endlich zu verstehen, wie man unter grünen Sternen wirklich aufleuchtet.

Tierschutzengagement in Gelsenkirchen sichtbar machen

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Jetzt für den Tierschutzpreis NRW 2026 bewerben!
Pressemitteilung der Grünen Abgeordneten Ilayda Bostancieri, MdL

Ob im Tierheim, in Wildtierauffangstationen, bei Stadttaubenvereinen, auf Gnadenhöfen oder in vielen anderen Tierschutzinitiativen: In Nordrhein-Westfalen setzen sich zahlreiche Menschen mit Fachwissen und Herzblut für Tiere ein. Dieses Engagement soll gewürdigt und ausgezeichnet werden. Daher schreibt die Tierschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen zum sechsten Mal den Tierschutzpreis NRW aus. Das Land stellt dafür insgesamt 30.000 Euro bereit, die auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt werden können.

„Tierschutz lebt vom Engagement der Menschen vor Ort”, erklärt Ilayda Bostancieri, grüne Landtagsabgeordnete aus Gelsenkirchen. „Viele Bürgerinnen und Bürger leisten Tag für Tag und oft bis in die Nacht hinein Hilfe für Tiere in Not. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Sichtbarkeit. Der Tierschutzpreis NRW bietet eine gute Gelegenheit, diesen Einsatz öffentlich zu würdigen und Vorbilder in unserer Gesellschaft auszuzeichnen. Deshalb rufe ich dazu auf: Bewerben Sie sich selbst oder schlagen Sie besonders engagierte Personen für den NRW-Tierschutzpreis vor.“

Ausgezeichnet werden können vielfältige Verdienste im Tierschutz. Dazu zählen etwa besonderer Einsatz für freilebende oder herrenlose Tiere, praktische Hilfe für Tiere in Not, freiwilliges landwirtschaftliches Engagement für mehr Tierwohl oder die Entwicklung und Anwendung von Alternativmethoden zu Tierversuchen.

Einen Überblick über die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger findet sich auf der Seite des zuständigen Landwirtschaftsministeriums >

Bewerbungen können bis zum 4. September 2026 über das Portal Beteiligung NRW eingereicht werden. Weitere Informationen gibt es hier >

Tut Gutes, um unsere Stadt grüner zu gestalten.
Deine Spende macht's.


Ob als Mitglied oder Sympathisant*in: Dein Beitrag stärkt Sichtbarkeit und Einfluss unserer Arbeit. Deine Spende hilft, um Veranstaltungen, öffentliche Präsenz, den kommenden Landtagswahlkampf und noch mehr Dialog zu ermöglichen: Infoveranstaltungen, Debatten, Aktionen vor Ort, transparente Kommunikation und und und.
Jede Spende – so viel du kannst, so viel du willst – macht mehr Grün in Gelsenkirchen – und im Land.

Vielen Dank für deine Unterstützung!💚

➡️ Wie und wohin du spenden kannst

»Nah und Fern« - Literaturfestival


Vom 16. Juli bis 25. Juli 2026 findet das 6. Literaturfestival „Nah und Fern“ – u.a. mit Lisa Roy und Frank Goosen – im Metropolengarten in Gelsenkirchen statt. Nah und Fern bedeutet nicht nur die räumliche Entfernung oder Nähe der Autorinnen und Autoren, sondern auch die Aufforderung an die Zuhörerinnen und Zuhörer über den Tellerrand zu schauen. Nah und Fern begegnen sich am Tellerrand. Dieses Jahr kommen die Eingeladenen aus u.a. Berlin, Hamburg, Köln, Minden, Dresden und Bochum …

Text: Stadt Gelsenkirchen, Kulturtipps
Foto: Lisa-Roy / © Marian Mayland 

16.7. – 25.7.
Metropolengarten
Eintritt: frei
Am Dahlbusch 1, Gelsenkirchen-Rotthausen

➡️mehr dazu hier




Heißer Tipp für "Balkonianer:innen:
DER GRÜNE STAMMTISCH

Für alle, die noch nicht weg sind, und für die, die schon wieder da sind:
Der grüne Stammtisch ist der beliebte Treffpunkt für Begegnung und Austausch. In (berüchtigt) lockerer Runde können hier Themen, die auf den berühmten Nägeln brennen, diskutiert und verhandelt werden. So seriös wie nötig, aber ebenso heiter und ausgelassen wie möglich. Gleichzeitig aber bietet der Stammtisch immer ausreichend Gelegenheit, auch jenseits aller (grünen) politischen Exkursionen und Exkurse, feine und sinnstiftende Gespräche „über Gott und die Welt“ zu führen.

Donnerstag, 30.7.
18:30 Uhr / ROSI
Weberstraße 18

Hinweise zum Gebrauch:

Die Grüne Woche lebt auch von eurem Mittun:
Der Letterman freut sich nicht nur über eure kritischen Kommentare, sondern eben auch über Hinweise zu Veranstaltungen, Treffen, einfachen Zusammenkünften und und und ... Sendet diese bitte jeweils bis spätestens donnerstags ganz einfach an diegruenewoche@gruenege.de

Die GRÜNE WOCHE #31 kommt am 24.7. direkt in dein Postfach.

Hinweis: Teile dieser Grünen Woche (Text, Bild ) sind mit Hilfe des Grünerators (Grüne-KI) erstellt.
 
 
Bündnis 90/DIE GRÜNEN Gelsenkirchen
Christoph Lammert
Ebertstraße 28
45879 Gelsenkirchen
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