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Foto: stock.adobe.com / begrünt mit dem KI-Grünerator
Das Freibad ist ein Mikrokosmos der Gesellschaft: Der Geruch von Chlor und Sonnencreme vermischt sich mit dem Geschrei spielender Kinder und dem monotonen Summen der Belüftungsanlagen.
Auf den Wiesen liegen Decken wie bunte Inseln nebeneinander, auf denen Paare in vertraute Stille versinken oder Gruppen lautstark über das Wochenende diskutieren. Man begegnet Menschen, deren Lachen ansteckend wirkt, und anderen, deren herablassender Blick einen sofort Distanz suchen lässt. 

Ich beobachte dieses bunte Treiben vom Rand aus, erlebe mich in der Ambivalenz zwischen Zugehörigkeit und Ablehnung und verspüre schließlich den Drang, das Ganze aus einer anderen Perspektive zu sehen. Der Weg führt nach oben, Stufe für Stufe, bis die Welt auf dem Sprungturm plötzlich stiller wird.
Von hier oben verschieben sich die Proportionen; das Chaos unten wirkt geordnet, fast schon wie ein Muster. Doch während mir der Abstand Sicherheit suggeriert und die Analyse erleichtert, stelle ich mir die Frage: Macht diese Distanz die Welt wirklich begreifbarer oder isoliert sie mich nur in meiner vermeintlichen Klarheit? Um wirklich Teil des Ganzen zu sein, reicht das Beobachten nicht aus – und ich höre in mir den Ruf: „Jetzt musst du springen!“

Diese Szenerie spiegelt ja irgendwie eine zentrale Herausforderung für "uns Grüne" wider. Zu oft haben wir uns auf dem „Sprungturm“ einer möglichen moralischen Überlegenheit oder in den sterilen Höhen akademischer Konzepte bewegt. Wir blicken auf die Gesellschaft (herab), analysieren die Probleme aus einer sicheren Distanz und glauben, die Lösung bereits im Griff zu haben, während wir das Treiben auf den Wiesen nur noch als Datenmenge wahrnehmen. Doch politische Gestaltung passiert nicht in der Luft, sondern im Wasser – dort, wo es spritzt, wo Reibung entsteht und wo man sich gegenseitig stützt oder auch mal gegenseitig auf die Flossen tritt. Wir müssen uns fragen: Wie viel „Sicht von oben“ können wir uns leisten, bevor wir den Kontakt zur Lebensrealität verlieren? Auf welchen Decken und Wiesen – in welchen Gesellschaften, Quartieren und Alltagssorgen – müssen wir eigentlich Platz nehmen, um wirklich zu verstehen, was die Menschen bewegt?

Wir wissen es ja: Wahrer politischer Mut bedeutet heute, den Sprung aus der eigenen Komfortzone und der grünen Blase zu wagen. Wir dürfen nicht nur die Architekten einer besseren Welt sein, die aus der Höhe Pläne zeichnen, sondern müssen bereit sein, mitten hinein in die Komplexität des Alltags zu tauchen. „Jetzt musst du springen“ heißt für uns: Die Distanz überwinden, zuzuhören, ohne sofort zu bewerten, und die Bereitschaft aufzubringen, sich verletzlich und nahbar zu zeigen. Nur wenn wir den Mut haben, den Turm zu verlassen und uns dem gemeinsamen Eintauchen in die gesellschaftlichen Herausforderungen hinzugeben, können wir eine Politik gestalten, die nicht nur richtig ist, sondern die auch ankommt und Menschen wirklich mitnimmt.

Lasst uns mehr springen!
Euer Letterman

Übrigens: Das Springen ausprobieren kannst du hier!  

Wahlkreisversammlung


Wahlkreisversammlung des Wahlkreises 74 Gelsenkirchen II

Votenvergabe des KV Gelsenkirchen für die Listenaufstellung zur Landtagswahl 2027

Liebe Freundinnen und Freunde,

hiermit laden wir euch zur Wahlkreisversammlung am 01. Juli um 18.30 Uhr ins Grüne Zentrum an der Ebertstraße 28 ein. Wir bestimmen eine:einen Direktkandidat:in für die kommende Landtagswahl im April 2027 für den Wahlkreis 74 Gelsenkirchen II. Vorab vergeben die Mitglieder des KV Gelsenkirchen ein Votum für die Listenaufstellung zur Landtagswahl 2027. Zusätzlich beschäftigen wir und mit dem Antrag von Dennis Nawrot: Aussprache zu Erststimmen LT.

Wahlberechtigt sind für die Wahl des:der Kandidat:in des Wahlkreises 74 Gelsenkirchen II alle grünen Mitglieder die mindestens 16 Jahre alt sind, die deutscher Staatsbürgerschaft im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes besitzen und ihren Erstwohnsitz in Gelsenkirchen (Wahlkreisgebiet 74, Stadtbezirke: 1 Gelsenkirchen-Mitte, 4 Gelsenkirchen-Ost, 5 Gelsenkirchen-Süd).

Für den Direktwahlkreis 74 Gelsenkirchen II hat bisher Ilayda Bostancieri ihre Kandidatur erklärt. Wer sich ebenfalls als Direktkandidat:in für den Wahlkreis 74 Gelsenkirchen II bewerben möchte, kann ihre:seine Kandidatur spätestens auf der Wahlkreisversammlung am 01.07.2026 erklären.

Alle Mitglieder des Kreisverbandes sind herzlich willkommen!
Grüße Euer Vorstand


SAVE THE DATE: 13.07.
Wahlkreisversammlung zur Landtagswahl 
Gemeindesaal St. Mariä Himmelfahrt, Goldbergstr.
Infos folgen

Urabstimmung, nochmal ...


Herzliche Einladung zu einem gemeinsamen Austausch
zur Urabstimmung ein. 


Ihr habt euch bereits entschieden? Dann kommt vorbei und diskutiert mit uns. Ihr seid noch unsicher oder habt Fragen? Umso besser. Wir suchen nach Antworten. :)
Gemeinsam schauen wir uns die 17 Abstimmungspunkte an, tauschen Argumente aus, beantworten Fragen und unterstützen uns gegenseitig bei der Entscheidungsfindung.

Egal, ob ihr mit einer klaren Meinung oder mit vielen Fragezeichen kommt, alle sind willkommen!

23.06 / 18:30 Uhr
Grünes Zentrum und online

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch!

➡️Und hier geht’s zur digitalen Teilnahme


Das Grüne Woche-Horoskop

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Wie uns die Sterne stehen – Wochenausblick:
Zwischen Utopie und Realpolitik

Die Sterne stehen diese Woche in einem spannenden Aspekt zu unseren ökologischen Ambitionen: Während der Mond durch die Zeichen der Pragmatik wandert, flüstern uns die Planeten zu, dass Idealismus allein zwar schön ist, aber leider keine Gesetze verabschiedet.
Es ist eine Zeit der Balance zwischen dem Wunsch, die Welt sofort zu retten, und der Erkenntnis, dass man dafür erst einmal den richtigen Ausschuss finden muss.

Zeit für die ökologische Ruhepause
Der günstigste Zeitpunkt, um sich von allen Nöten, Ängsten und Sorgen „freizuschwimmen“, liegt am Mittwochabend. Wenn der bürokratische Druck der Arbeitswoche seinen Zenit erreicht hat, öffnet sich ein energetisches Fenster für maximale Entspannung. Nutze diesen Moment nicht für eine weitere E-Mail-Kette, sondern für einen bewussten Moment des Nichtstuns – quasi eine „ökologische Ruhepause“ für die Seele, bevor die politische Betriebsamkeit wieder übernimmt.

Strategiewechsel und Strukturclash
Besonders die Krebse sollten diese Woche mutig sein: Anstatt sich in der schützenden Schale interner Diskussionen zu verkriechen oder traditionell seitwärts zu manövrieren, ist es Zeit für den Vorstoß. Wer jetzt einen Schritt direkt nach vorne wagt, wird feststellen, dass das Terrain außerhalb der Komfortzone überraschend fruchtbar ist. Für Wassermänner und Steinböcke hingegen gilt: Achtung vor der Konstellation aus „visionärem Übermut“ (Wassermann) und „starrer Strukturgläubigkeit“ (Steinbock). Wenn die Utopie auf die Excel-Tabelle trifft, droht ein Kurzschluss – hier hilft nur diplomatisches Fingerspitzengefühl.

Das Bullseye der Kommunikation
Die Schützen hingegen können ihre natürliche Zielstrebigkeit optimal nutzen. Um die „besten Treffer“ zu erzielen, solltet ihr eure Pfeile nicht blind in Richtung ferner Horizonte schießen, sondern auf konkrete, greifbare Lösungen zielen. Die Kunst besteht darin, die große Vision so präzise zu formulieren, dass sie auch für Menschen ohne politikwissenschaftliches Studium verständlich ist – ein „Bullseye“ der Kommunikation ist in dieser Woche absolut möglich.

Die Kunst des machbaren Kompromisses
Bei anstehenden Entscheidungen und Abstimmungen rät das Universum zur philosophischen Gelassenheit. Wir neigen dazu, jedes Detail bis zur Erschöpfung zu debattieren; doch die Sterne mahnen: Perfektion ist oft der Feind des Machbaren. Geht mit einer Prise Ironie an die Verhandlungstische und erinnert euch daran, dass ein Kompromiss kein Verrat an den Idealen ist, sondern die Kunst, im Hier und Jetzt etwas zu bewegen.

Grüne Sterne im Alltag leuchten lassen
Das Wochenende verspricht eine energetische Neuausrichtung. Es ist die Zeit, die grünen Sterne für alle sichtbar zu machen – nicht durch große Reden, sondern durch sichtbare Freude an der Natur und echte Begegnungen auf Augenhöhe. Wer das Wochenende nutzt, um den Kopf freizubekommen und die Verbindung zum Boden (und zu den Menschen) wiederherzustellen, startet mit einer Klarheit in die neue Woche, die kein Sternbild der Welt allein herbeiführen könnte.

 


Liebe Mitglieder, liebe Familien, liebe Freund:innen,

💚 wir laden euch herzlich zu unserem Sommer Picknick ein! ☀️

Samstag, 27. Juni 2026

ab 13:00 Uhr
Stadtgarten Gelsenkirchen

Bitte bringt euch etwas zum Sitzen mit (Decke, Kissen, Campingstuhl) und etwas Leckeres zum Teilen ob selbstgemacht oder gekauft, Hauptsache, es schmeckt! 🍉🥗🍪

⚠️ Bei schlechtem Wetter findet das Picknick im Grünen Zentrum statt. ☔

Wir freuen uns auf einen gemütlichen Nachmittag mit euch, voller guter Gespräche, leckerem Essen und entspannter Atmosphäre. Ein perfekter Anlass, um uns in lockerer Runde auszutauschen und den Sommer zu genießen. 🌿❤️

Bei Fragen wendet euch bitte an Melanie.
Melanie.Sasse@gruenege.de

Tut Gutes, um unsere Stadt grüner zu gestalten.
Deine Spende macht's.


Ob als Mitglied oder Sympathisant*in: Dein Beitrag stärkt Sichtbarkeit und Einfluss unserer Arbeit. Deine Spende hilft, um Veranstaltungen, öffentliche Präsenz, den kommenden Landtagswahlkampf und noch mehr Dialog zu ermöglichen: Infoveranstaltungen, Debatten, Aktionen vor Ort, transparente Kommunikation und und und.
Jede Spende – so viel du kannst, so viel du willst – macht mehr Grün in Gelsenkirchen – und im Land.

Vielen Dank für deine Unterstützung!💚

➡️ Wie und wohin du spenden kannst

Extraschicht in Ückendorf: 27.06.

Eigentlich muss man hier nicht mehr so viel zum KreativQuartier und zur Extraschicht erklären. Vielleicht nur, dass die Schicht eine neue Location in Gelsenkirchen dazu bekommen hat. Nämlich diese:

Hl. Kreuz Kirche & Quartier Bochumer Straße –
Neue Gründerzeit im Kreativquartier

Die prächtigen Fassaden der Bochumer Straße erzählen noch heute von der großindustriellen Zeit Gelsenkirchens. Doch in Ückendorf hat längst eine „neue Gründerzeit“ begonnen: Wo früher Gussstahlwerk und Zeche den Takt vorgaben, prägen heute Kultur, Kreativität und Gastronomie die spannendste Aschenputtel-Geschichte des Ruhrgebiets.
In der Heilig-Kreuz-Kirche verwandelt ein eindrucksvolles Video-Mapping das Gewölbe in ein leuchtendes Kunstwerk, getragen von elektronischen Klängen. Draußen öffnen Ateliers und Hinterhöfe ihre Türen, Gastronomie und Kreative laden zum Entdecken ein. Rundgänge führen durch ein Quartier im Aufbruch, in dem Industriegeschichte auf neue Ideen trifft. Eine Nacht voller urbaner Energie, Licht und lebendiger Geschichten.
(Text: Extraschicht)

18:00 – 22:00 Uhr, alle 15 Minuten, Dauer 30 Minuten
Führungen: Locals zeigen ihre Lieblingsorte
Ort/Treffpunkt: Startpunkt Infopoint vor der Kirche
Zeit-Ticket notwendig: vorher am Infopoint abholen

18:00 – 02:00 Uhr, alle 20 Minuten
Video-Mapping an die Kirchendecke
Ort/Treffpunkt: Heilig-Kreuz-Kirche (innen)

18:00 – 00:00 Uhr
Chillige Live-Beats von der Cute-Community
Ort/Treffpunkt: Hinterhöfe Bochumer Str. 134-142

18:00 – 02:00 Uhr
Bonus: Entdecke das Quartier auf eigene Faust
Ort/Treffpunkt: Cafés, Kneipen, Ateliers, Läden, Gärten

Weitere Extraschicht-Orte und Programme

Hinweise zum Gebrauch:

Die Grüne Woche lebt auch von eurem Mittun:
Der Letterman freut sich nicht nur über eure kritischen Kommentare, sondern eben auch über Hinweise zu Veranstaltungen, Treffen, einfachen Zusammenkünften und und und ... Sendet diese bitte jeweils bis spätestens donnerstags ganz einfach an diegruenewoche@gruenege.de

Die GRÜNE WOCHE #27 kommt am 26.6. direkt in dein Postfach.

Hinweis:
Beiträge der Grünen Woche entstehen in Teilen (Recherche, Textbearbeitung, Bildbegrünung) mit Hilfe des Grünerators (Grüne KI)   
 
 
Bündnis 90/DIE GRÜNEN Gelsenkirchen
Christoph Lammert
Ebertstraße 28
45879 Gelsenkirchen
Deutschland
kv@gruenege.de
www.gruenege.de