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Hallo liebe Leute,


die vergangene Woche fühlte sich vielleicht auch für euch an wie eine schlecht choreografierte Performance, bei der die Hauptdarsteller ihre Texte vergessen haben. Ich könnte mich glatt zum Auf -den-Mond-schießen-lassen verabreden – aber wer weiß schon, ob es da vielleicht auch schon nicht mehr zum aushalten ist.

Hier ist jedenfalls Katharina Reiche, die uns mit einer fast schon rührenden Zurückhaltung begegnet. Man fragt sich unwillkürlich: Warum will sie es vielleicht doch nicht besser machen? Ist die Lust an der Gestaltung in der aktuellen politischen Wetterlage einer strategischen Ruhe eingetreten, oder ist die Erkenntnis gereift, dass „besser machen“ in einem System, das sich gerade so behilflich selbst im Weg steht, schlichtweg zu anstrengend ist? Parallel dazu beobachten wir Lars Klingbeil, dessen politische Sprache sich so weit von den klassischen Wurzeln der SPD entfernt hat, dass man sich fragt, ob er heimlich die Parteistatuten gegen ein Handbuch für modernes Management getauscht hat. Es wirkt fast so, als sei der Sozialdemokrat in ihm einem effizienten Netzwerker gewichen, der die soziale Frage eher als Optimierungsproblem denn als Herzensangelegenheit betrachtet.
Und dann Kanzler Merz. Es ist eine faszinierende Ironie der Macht: Merz erzielt seine größte Wirkung gerade durch seine offensichtliche Ratlosigkeit. Während andere versuchen, mit präzisen Konzepten zu glänzen, strahlt er eine solche Verwirrung aus, dass sie fast schon als neue Form der Authentizität durchgeht. Es ist das Paradoxon des „Nicht-Wissens“, das den widersinnigen Umstand beschreibt, der ihn stabil erscheinen lässt – wer nichts verspricht, kann nicht scheitern, und wer ratlos blickt, lässt anderen den Raum, ihre eigenen Ängste hineinzuprojizieren.

Also dann vielleicht doch bitte: "Fly me to the moon / Let me play among the stars / Let me see what spring is like/ On Jupiter and Mars ...
Aber kaum aber habe ich es ausgesprochen, schickt uns der Papst inmitten dieses politischen Vakuums nun Gedanken zur Künstlichen Intelligenz. Vielleicht ist es ja kein technologischer Diskurs, sondern ein theologischer? KI kommt derzeit mit einer Vehemenz auf uns zu, die an eine neue Religion erinnert: Es gibt unfehlbare Algorithmen, eine fast schon mystische Hoffnung auf die Erlösung vom menschlichen Irrtum und eine Priesterschaft aus Silicon-Valley-Gurus. Vielleicht erkennt der Heilige Vater einfach, dass wir bereits begonnen haben, an den Code zu glauben, bevor wir gelernt haben, ihn zu hinterfragen.

Wo sollen wir mit all diesen Zeichen und der ganzen Warterei auf bessere Zeiten und der Sehnsucht nach einer Erlösung von den Übeln dieser Zeit eigentlich noch hin? Wir warten auf den Wendepunkt, während die Sekunden verrinnen. Wenn die Politik nur noch im Kreis dreht und die Technik uns die Antworten vorgaukelt, hilft vielleicht nur noch die Flucht in den Rhythmus.
Und – falls ich doch noch zum Mond war und vor lauter Sehnsucht zurück gekommen bin – gebe ich mir um den Wiedereintritt in die „Gut-geh-Phase“ zu beschleunigen, den Soundtrack, der mich aus der Starre holt und den Optimismus zurückbringt.

Also, Push den Button für emotionalen Neustart:
▶️Gloria Gaynor – I Will Survive
▶️Pharrell Williams – Happy

Gute Woche. Alles bleibt neu.
Euer Letterman

Wochenstart Nord-Ost


Auch ohne NordBuero wird das grüne Engagement im Stadtteil nicht in den Niederungen von Hinterzimmern verschwinden, denn das etablierte Nord-Treffen wird es weiterhin geben. An jedem 1. Dienstag im Monat laden Die Grünen im Gelsenkirchener Norden – und Osten – zu regem Austausch und Begegnung ein, jetzt eben nur in wechselnden Locations.

Dienstag / 2.6. / 18:30 Uhr
SCHLÖSSKEN, Schloss Berge
Adenauerallee 103

Also: Euch liegt etwas auf dem Herzen, ihr wollt einfach nur quatschen, oder uns kennenlernen? Dann seid ihr herzlich eingeladen, auch diese Mal dabei zu sein.


Das Grüne Woche-Horoskop


Wie uns die Sterne stehen – Wochenausblick:


Die Woche steht von Beginn an im Spannungsverhältnis zwischen Venus und Saturn. Ganz wunderbar, um Visionen durch pragmatische und disziplinierte Pläne zu untermauern. Besonders der Dienstag gilt als günstiger Zeitpunkt, um die grüne Beliebtheit zu steigern.

Während Schützen durch Optimismus grüne Ideen fördern können, sollten Skorpione eher auf strategische Analyse statt auf konfrontative Leidenschaft setzen. Am Wochenende bietet sich die Chance, durch Vernetzung und Pioniergeist die Grundlage für die kommende Woche zu legen.
Ausserdem zeichnet sich eine verstärkte Sehnsucht nach echter Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit ab. Unser Mut kann hier als kollektive Kraft eingesetzt und Aufmerksamkeit in nachhaltige Kooperationen investiert werden, um den gesellschaftlichen Wandel wirksam zu gestalten.


Montag bis Mittwoch: Balance zwischen Idealismus und Realität
Die Woche beginnt mit einer spannenden Konstellation: Venus und Saturn stehen im Dialog. Während Venus für die Vision einer lebenswerten, grünen Welt steht, mahnt Saturn zur Disziplin und zur harten Arbeit an der Umsetzung. Wir nutzen diese Spannung, indem wir unsere Utopien nicht aufgeben, sie aber mit konkreten, belastbaren Plänen unterfüttern. Wer jetzt den Mut hat, Leidenschaft mit pragmatischen Lösungen zu verbinden, steigert die grüne Beliebtheit am effektivsten – besonders am Dienstag, wenn die Sterne eine hohe Empfänglichkeit für verbindende und lösungsorientierte Kommunikation anzeigen.

Die Energie der Schützen: Optimismus als Motor
Für die Schützen ist diese Woche die Zeit, ihre natürliche Zielstrebigkeit zu entfesseln. Besonders am Mittwoch ist die Energie ideal, um grüne Ideen mit einer Prise Optimismus in den Raum zu stellen. Anstatt nur auf die Krisen zu schauen, sollten Schützen die Begeisterung für die Chancen der Transformation wecken. Ihr Fähigkeit, den weiten Horizont zu sehen, hilft uns allen, über den Tellerrand der aktuellen politischen Blockaden hinauszublicken.

Donnerstag: Die Ruhe vor dem Sturm für Skorpione
Am Donnerstag sollten Skorpione einen Gang zurückschalten. Die astrologische Lage deutet darauf hin, dass ihre typische, intensive Leidenschaft bei grünen Aktionen an diesem Tag leicht als zu konfrontativ missverstanden werden könnte. Es ist ein Tag für die strategische Analyse im Hintergrund statt für den leidenschaftlichen Vorstoß an der Front. Wer die Energie in die Planung investiert, statt sie impulsiv zu entladen, wird langfristig erfolgreicher sein.

Umgang mit Mut und Ruhm
In dieser Woche ist es wichtig, Mut nicht als Einzelaktion, sondern als kollektive Kraft zu begreifen. Ruhm ist in der grünen Politik ohnehin ein flüchtiges Gut; wichtiger ist die Wirksamkeit. Wir sollten Mut beweisen, indem wir unangenehme Wahrheiten aussprechen, aber den daraus resultierenden „Ruhm“ sofort in neue Kooperationen und gemeinsame Erfolge investieren. Bescheidenheit im Auftritt, kombiniert mit Entschlossenheit in der Sache, ist der Schlüssel.

Politische Strömungen und soziale Veränderungen
Im sozialen Umfeld zeichnet sich eine Phase der Neuorientierung ab. Es gibt eine wachsende Sehnsucht nach echter Nachhaltigkeit, die über bloße Schlagworte hinausgeht. Diese Veränderung wirkt sich positiv auf das grüne Tun aus, sofern wir den Menschen zeigen, dass ökologischer Umbau auch soziale Gerechtigkeit bedeutet. Wir müssen den Moment nutzen, um die Brücke zwischen Klimaschutz und Lebensqualität für alle zu schlagen.

Wochenende: Netzwerk-Power für Zwillinge und Widder
Am Wochenende bilden sich Konstellationen, die besonders Zwillingen und Widdern zugutekommen. Zwillinge sollten ihre Kommunikationsstärke nutzen, um neue, unkonventionelle Verbindungen zu knüpfen, während Widder ihren Pioniergeist einsetzen können, um erste Impulse für die nächste Woche zu setzen. Wenn diese beiden Zeichen ihre Kräfte bündeln – die strategische Vernetzung der Zwillinge und der Tatendrang der Widder –, bringen sie die grünen Sterne für die kommende Woche zum Leuchten.eränderungen gestalten, die mehr bringen als nur kurzfristige Schlagzeilen.


Hiermit laden wir euch zu einem Informations- und Diskussionsabend am 10.06.2026 um 18.30 Uhr ins GRÜNE Zentrum an der Ebertstraße 28 ein.
Thema dieses Abends ist die Vorbereitung zur LDK (Landes Delegierten Konferenz) vom 20. Juni - 21. Juni in Troisdorf mit dem Schwerpunkt auf den Neuwahlen des Landesvorstands.

Dies ist also keine offizielle Mitgliederversammlung, aber dennoch ist ein starkes
Meinungsbild zur LDK von euch gefragt. Toll, dass ihr dabei seid!

Tut Gutes, um unsere Stadt grüner zu gestalten.

Ob als Mitglied oder Sympathisant*in: Dein Beitrag stärkt Sichtbarkeit und Einfluss unserer Arbeit.
Deine Spende hilft, um Veranstaltungen, öffentliche Präsenz und noch mehr Dialog zu ermöglichen: Infoveranstaltungen, Debatten, Aktionen vor Ort, transparente Kommunikation und und und. Jede Spende – klein oder groß – macht mehr Grün in Gelsenkirchen.

Vielen Dank für deine Unterstützung!💚

➡️ Wie und wohin du spenden kannst


Hier ein Hinweis aus dem Event-Team des Kreisverbandes.
Merkt euch diesen Termin schon mal vor, oder noch besser: Sofort in deinen Kalender eintragen. Weitere Infos folgen mit den nächsten Grünen Wochen. 

Konzerte in der Pop-Up IGA

30.05. / 18:00 Uhr 
Rycca


RYCCA ist Liedermacherin und performt in ihrem Soloprojekt mit Stimme, E-Bass, Synthesizer, Klavier und Loopstation. In ihren Texten geht es unter anderem um Hochsensibilität, Pseudo-Alltag, Selbstmitleid, Acid-Lifestyle, Innere Zerrissenheit, tagesabhängige Frequenzen, den Rest von Gestern und Nichts von Übermorgen. Seit zwei Jahren ist sie in Deutschland mit ihren Live-Shows unterwegs.


06.06./ 18:00
Maschinski & Post Punchlines

Maschinski ist eine queere Pop-Künstlerin mit klarer Haltung. Inhaltlich setzt sie sich intensiv mit Selbstfindung, Stärke und Verletzlichkeit auseinander. Queere Identität, Feminismus und Empowerment stehen im Zentrum der Songs und prägen ihre inhaltliche Ausrichtung. In Stücken wie „Enough“ oder „Her Life“ werden persönliche Erfahrungen zu Erzählungen, die Nähe schaffen und zum Nachdenken anregen. Gleichzeitig versteht sich die Musik als Einladung loszulassen: weg vom ständigen Grübeln, hin zu Bewegung, Mitsingen und gemeinsamer Energie. Mit Songs, wie „Legger, Legger“ darf auch mal Krach gemacht werden. Maschinskis Songs schaffen Momente, in denen der raue Alltag für einen Augenblick in den Hintergrund rückt und das Leben im Jetzt gefeiert wird. 2026 freut sich Maschinski – neben der aktuellen Single „Enough“ – weitere Songs ihrer ersten EP „Your Things“ zu veröffentlichen. Die Musik verbindet ehrliche und persönliche Texte mit eingängigen Melodien und einem modernen Pop-Sound, der berührt, stärkt und zum Tanzen einlädt.

Post Punchlines spielen Indie Rock irgendwo zwischen spätkapitalistischer Karaoke Party und feministischer Gruppentherapie, zwischen Gitarrenlärm und Google-Kalender-Melancholie. Das Köln-Düsseldorfer Freundschaftsprojekt bildet eine Allianz gegen Burnout, Bullshit und schlechte Refrains und für Zärtlichkeit, Mitsingmomente und solidarische Utopien. Nach der Debüt-EP The Real Sun (2023) erschien im September 2025 die zweite EP EVERYTHING YOU COULD WANT.


Die Konzerte sind Teil einer Reihe mit Künstler*innen
des Gelsenkirchener Musiklabels 99 rockets records. 
Pop-Up-IGA Gelsenkirchen,
Bahnhofstraße 69

Hinweise zum Gebrauch:

Die Grüne Woche lebt auch von eurem Mittun:
Der Letterman freut sich nicht nur über eure guten und wertschätzenden Kommentare, sondern eben auch über Hinweise zu Veranstaltungen, Treffen, einfachen Zusammenkünften und und und ...
Sendet diese bitte jeweils bis spätestens donnerstags ganz einfach an diegruenewoche@gruenege.de

Die GRÜNE WOCHE #24 kommt am 5.6. direkt in dein Postfach.

 
 
Bündnis 90/DIE GRÜNEN Gelsenkirchen
Stephan Tondorf
Ebertstraße 28
45879 Gelsenkirchen
Deutschland
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