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Eine kleine Story zu Anfang:
An einem sonnigen Feiertag rollt ein beladener Bollerwagen über weite Felder, durch dichte Wälder und über duftende Wiesen. Die geladenen Kisten drücken schwer, doch das Lachen, Singen und Stampfen der mitfahrenden Gesellschaft, das Klirren von Bierkrügen und Gläsern und die laue Brise lassen die Last leicht erscheinen. Während das Fahrzeug gemächlich und schwer über die Böden dahinrollert und das ein und andere käfrige Kleinsttier gerade noch die Flucht ergreifen kann, vergessen die Fahrenden das leise Flüstern des Grases, das Rascheln der Blätter und das Summen der Bienen – das Geschenk, das die Natur ihnen jeden Tag schenkt, gerät in den Rausch der Geselligkeit …

[Und dies hieri st jetzt nicht der Schrei nach Verboten, auch nicht die Formulierung jedweden Vorwurfs, sondern (auch an mich) die leise Erinnerung, wie rasch wir Achtsamkeit verlieren können.]


Der 22. Mai ist der Internationale Tag der biologischen Vielfalt – ein weltweiter Anlass, an dem wir uns bewusst machen, dass die Artenvielfalt das Fundament unseres Lebens bildet.
Er erinnert daran, dass jedes Lebewesen, von den kleinsten Mikroben bis zu den größten Säugetieren, Teil eines komplexen Netzes ist, das Luft reinigt, Wasser speichert und Böden fruchtbar hält. Wenn wir diese Vielfalt als Quelle von Resilienz und Inspiration begreifen, eröffnet sich ein Raum, in dem ökologische Verantwortung zu einer inneren Haltung wird und nicht zu einer bloßen Verpflichtung.

Stellen wir uns mal vor, wie unsere Kommune zu einem lebendigen Mosaik aus Stadtgärten, begrünten Dächern und naturnahen Flussufern wird, das Menschen und (Wild-)Tiere gleichermaßen einlädt. Von uns neu und wieder angestoßene Bildungsprogramme (oder Aktionen) in Schulen könnten die Neugier junger Menschen für Bestäuber, heimische Pflanzen und nachhaltige Ernährungsweisen wecken, während lokale Unternehmen durch unterstützende Anreize Wege finden, ihre Produktion im Einklang mit der Natur zu gestalten. Jeder von uns könnte im eigenen – oder in öffentlichen Gemeinschaftsgärten heimische Arten säen, Nistkästen anbieten und bewusst auf Pestizide verzichten – kleine Gesten, die das große Gefüge stärken. Der tägliche Verzicht auf das Auto, das Teilen von Lebensmitteln und das Kaufen regionaler, saisonaler Produkte werden zu täglichen Ritualen, die unser Verhältnis zur Umwelt neu definieren.

Wenn wir das „Prinzip Grün“ in unser Denken und Handeln einfließen lassen, entsteht ein stiller Widerstand gegen das, was das Leben erstickt.
Ein achtsamer Blick auf die Natur lehrt uns, dass Nachhaltigkeit kein Ziel, sondern ein fortwährender Prozess ist, der im Alltag beginnt und sich in jeder Entscheidung widerspiegelt. Indem wir uns von kurzfristigen Gewinnen lösen und stattdessen die langfristige Gesundheit unseres Planeten in den Mittelpunkt stellen, kultivieren wir eine Haltung, die das Bewusstsein für die Verletzlichkeit und zugleich für die Stärke des Lebens nährt. So kann jede Kommune zu einem lebendigen Zeugnis werden, dass wir die Artenvielfalt nicht nur bewahren, sondern in ihr hineinwachsen – ein leiser, aber entschlossener Aufruf, der Welt mit mehr Mitgefühl, mehr Respekt und mehr Verantwortung zu begegnen.

Auch für die, die morgen noch Bollerwagen fahren möchten.

Alles bleibt neu.
Euer Letterman


CSD in Gelsen

Im letzten Jahr musste er leider abgesagt werden, aber jetzt heißt es wieder: Vielfalt und Solidarität beim CSD in Gelsenkirchen. 🌈 Seid dabei – beim Start des Demozuges (Route s. link) am Margarehte-Zingler-Platz (ab 12:30) und beim Straßenfest am Heinrich-König-Platz (ab 13:00). Freut euch auf Live-Musik, politische Redebeiträge und tolle Infostände.

🌈 Weitere Infos und mehr findet ihr hier 

(der Link verweist auf unseren instagram-account)

Das Grüne Woche-Horoskop

Foto: KI generiert mit dem Grünerator

In dieser Woche stehen Sonne, Mars und Pluto in einer feurigen Konstellation – ein kosmischer Aufruf, grüne Visionen nicht nur zu träumen, sondern aktiv zu leben. Mit einem Schuss Philosophie, einer Prise Humor und ernstem Handlungswillen wird diese Woche zum kleinen Manifest für Nachhaltigkeit.


Mittwoch‑ und Donnerstagmorgen bietet die klarste Luft – ideal für den „kleinen Wagen“ (z.B. Fahrrad). Nutze diese Stunden, um Stadtgärten zu inspizieren oder spontane Wildblumen‑Säcke zu verteilen. Der Freitag‑Abend bis Sonntagmorgen ist perfekt für den „großen Bär“ (Elektro‑Mobil): Damit erreichst du zum Beispiel ländliche Öko‑Bauernhöfe, Regionalmärkte oder Klimafeste, wo – wie könnte es anders sein – Gemeinschafts‑Energieprojekte greifbar werden.

Mars liefert Feuerkraft, Pluto Tiefgründigkeit. Und so lässt dann ab Dienstag die Mars‑Pluto‑Konjunktion – zum Beispiel in Ausschuss-, oder Ratssitzungen – Debatten besonders durchschlagkräftig werden – eine wunderbare Möglichkeit, um deine guten Argumente und Positionen zu manifestieren. Am Samstagabend verwandelt sich die Energie in kreative Diskussionsrunden in Cafés und Bars, wo intensive Planetenerkundung in konstruktive, lösungsorientierte Drinks und Argumente fließt.

Für Fische ist Montagabend der magische Moment, um Fantasie und Sensibilität in die „berühmte Waagschale“ zu werfen. Starte doch mal ein Kunst‑Projekt, das die Balance zwischen Mensch und Natur visualisiert, oder organisiere ein Gedankenspiel, bei dem nachhaltige Träume gewogen werden – so wird das Unsichtbare greifbar.

Der Mittwoch ist für Wassermänner mehr als günstig: Die mittlere Tagesmitte öffnet ein Portal zu vernachlässigten Themen wie Mikroplastik in Flüssen. Nutze die klare Sicht, um innovative Aktionspläne zu skizzieren, Gleichgesinnte zu mobilisieren und das „grüne“ Feuer in die Öffentlichkeit zu tragen.

Unerwartete Anforderungen oder seltsame Initiativen können verwirren. Statt ausschließlich auf das enge Freund:innen‑Netz zu setzen, erweitere deinen Kreis: Knüpfe oder vertiefe deshalb Kontakte zu (partei-)politischen Mitbewerber:innen, lokalen „X‑Ups“ und Kulturakteur:innen. Gemeinsame „Food-For-Thought Walks“ oder unaufgeregte Strategie‑Workshops am Wochenende schaffen Synergien, die die „grünen Sterne“ in der folgenden Woche noch heller leuchten lassen.


Wie uns die Sterne stehen – Wochenausblick:
Die kosmische Mischung aus klarer Luft, feuriger Mars‑Pluto‑Dynamik und einem besonders empfänglichen Mittwoch verspricht eine produktive Woche für alles, was grünt. Wer die günstigen Zeitfenster nutzt und sich von der Mars‑Pluto‑Power inspirieren und leiten lässt, wird nicht nur Überraschungen souverän meistern, sondern auch ein starkes Netzwerk bis zum Wochenende knüpfen – ein solider Grund, optimistisch in die nächste Woche – vermutlich sogar darüber hinaus – zu blicken …

 

REVIEW: wg. Urabstimmung


Unter dem Titel „Parteireform“ plant die Parteispitze eine Urabstimmung über diverse Änderungen an Satzung und Strukturen, zu der euch erste Mails vielleicht bereits schon erreicht haben.

Eine Urabstimmung erfordert kein Quorum und keine Zweidrittelmehrheit.
Da die Inhalte dieser Abstimmung z.T. schon deutliche Auswirkungen auf die Gestalt unserer Partei haben können, empfehlen wir euch, an dieser Urabstimmung auch teilzunehmen.

Vor einer guten Woche haben sich dazu bereits Mitglieder des Kreisverbandes zusammen gefunden und die einzelnen Vorschläge bewertet. Anhand des Dokuments „Urabstimmungsantrag 0002“ haben sie sich durch gearbeitet und sind dabei zu Bewertungen gekommen. Die Veranstaltung unseres Kreisverbands war offen und das dortige Meinungsbild darf keinesfalls als repräsentativ verstanden werden.
Die einzelnen Vorschläge sind z.T. sehr technisch und fast jeder ist innerparteilich umstritten.Eine Sammlung von Stellungnahmen aus allen Ecken der Partei findet sich in der „Stellungnahmen.pdf“.

➡️ Die Dokumente findet ihr auf unserer grünen Webseite

Zur Orientierung möchten wir euch aber die Stimmungsbilder zu den Einzelpunkten zur Kenntnis geben:


Der Lösungsvorschlag zum Grundmandat: negativ
Parteiverteiler sollen über Sonder BDK Initiativen berichten: positiv
Fristenverschärfung für Antragssteller: negativ
Ortsverbände sollen keine Anträge mehr stellen dürfen: negativ
Quorum für Einzelantragssteller*Innen soll auf aktuell knapp 100 Unterstützer angehoben werden: negativ
Die Mindestunterstützer*Innen eines Antrags müssen Frauen sein: kein einheitliches Stimmungsbild
Obergrenze für Anträge für einzelne Antragstellende (inkl Kreisverbände usw): negativ
Antragskomission soll Empfehlungen abgeben: positiv
Mitgliederrat: kein einheitliches Stimmungsbild
Änderungen Länderrat/Parteirat: negativ
Generalsekretär: positiv
Mindestvotum für BuVo Kandidatur: kein einheitliches Stimmungsbild
Trennung von Amt und Mandat I: negativ
Ternnung von Amt und Mandat II: eigentlich negativ aber als Sicherung gegen ein Durchkommen vom anderen Vorschlag, positiv
Transparenzpflichten I: positiv
Transparenzpflichten II: positiv
Vielfaltsstatut: neutral bis positiv

Aus dem "AnfragsGrün":


Falschparken ist kein Kavaliersdelikt! Dadurch werden Rad- und Gehwege blockiert, die Sicherheit von Fußgänger:innen und Radfahrenden gefährdet und im schlimmsten Fall die öffentliche Daseinsvorsorge lahmgelegt. Für die GRÜNEN ist klar: Wer Wege und Straßen zustellt, stellt sich gegen die Interessen der Allgemeinheit. Rettungsfahrzeuge, Busse und Müllabfuhr brauchen freie Fahrt – jederzeit. Deshalb schlagen die GRÜNEN vor, die Fahrzeuge von GELSENDIENSTE mit Frontkameras auszustatten, um Behinderungen entlang ihrer Routen zu dokumentieren und Regelverstöße zu ahnden …

➡️ Die ganze Pressemitteilung lest ihr hier

Kulturpicknick auf Consol

… lädt Groß und Klein ein, umsonst und draußen rund um die Trendsportanlage im Consolpark Kunst und Kultur zum Mitmachen zu erleben. An zwei Tagen (Fr 15-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr) gibt es ein Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Poetry. Der Samstag steht zudem ganz im Zeichen des kreativen Miteinanders: Workshop- und Aktionsangebote richten sich an Kinder, Familien und Kulturinteressierte jeden Alters.
Moderiert wird das Kunst- und Kulturprogramm an beiden Tagen von Yussra Al Aswad. Die Trendsportanlage ist geöffnet, Gelsensport verleiht kostenlos Spiel- und Sportgeräte.
Picknickdecken, Klappstühle, Liegen und Picknickkörbe können gern mitgebracht werden - Picknickdecken können gegen Pfand auch vor Ort ausgeliehen werden. Auch Sitzgelegenheiten sind begrenzt vorhanden (Text: Stadt GE)

22. und 23. Mai
Kulturgebiet Consol
Bismarckstraße 240

➡️ Mehr zum Programm findet ihr hier


Für die grüne Abend- und Tagesgestaltung vormerken:

28.05./ 18:30
Grüner Stammtisch
Rosi / Weberstr. 18

Der grüne Stammtisch ist der beliebte Treffpunkt für Begegnung und Austausch. In (berüchtigt) lockerer Runde können hier Themen, die auf den berühmten Nägeln brennen, diskutiert und verhandelt werden …


30.05./ 11:00
Fahrradtour ins Grün
Treffpunkt: Stölting Marina

Wir starten am Stölting Marina und radeln gemeinsam zum Wolterhof in Gelsenkirchen - Resse. Die Tour endet dort gegen 13 Uhr – und freuen wir uns, wenn du dich zum gemütlichen Beisammensein anschließt …


➡️ Mehr dazu unter Termine auf unserer Website

Ein Vorschlag, unsere Stadt gemeinsam wieder grüner zu gestalten.
Ob als Mitglied oder Sympathisant*in: Dein Beitrag stärkt Sichtbarkeit und Einfluss unserer Arbeit. Deine Spende hilft, um Veranstaltungen, öffentliche Präsenz und noch mehr Dialog zu ermöglichen: Infoveranstaltungen, Debatten, Aktionen vor Ort, transparente Kommunikation und und und. Jede Spende – klein oder groß – macht mehr Grün in Gelsenkirchen.

Vielen Dank für deine Unterstützung!💚

➡️ Wie und wohin du spenden kannst

Hinweise zum Gebrauch:

Die Grüne Woche lebt auch von eurem Mittun:
Der Letterman freut sich nicht nur über eure guten und wertschätzenden Kommentare, sondern eben auch über Hinweise zu Veranstaltungen, Treffen, einfachen Zusammenkünften und und und ...
Sendet diese bitte jeweils bis spätestens donnerstags ganz einfach an
diegruenewoche@gruenege.de

Die GRÜNE WOCHE #22 kommt am 22.5. direkt in dein Postfach.

 
 
Bündnis 90/DIE GRÜNEN Gelsenkirchen
Stephan Tondorf
Ebertstraße 28
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