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Ostern – eine Zeit des Wiederauflebens, des Sammelns von bunten Eiern und des Schenkens von Schokolade. Und während wir in dieser festlichen Zeit den Hasen feiern, der fröhlich durch die Gärten hüpft, könnten wir uns ganz nebenbei auch fragen: Was könnte die grüne Politik von diesem fluffigen Symbol der Auferstehung lernen?
Wie der Hase, der geschickt seine Nester anlegt, um für uns die vielen bunten Eier zu produzieren, so braucht grüne Politik fruchtbare Ideen und solides Handwerk. Wollen wir eine überquellende Ernte an nachhaltigen Entscheidungen, müssen wir die richtigen Sämlinge setzen. Doch was macht diese Sämlinge fruchtbar? Vielfalt ist womöglich ein Erfolgsrezept, denn wie bei den bunten Osternestern, das mit verschiedenen Schokoladeneiern gefüllt ist, profitiert auch die grüne Politik von verschiedenen Ansichten. Ein Miteinander von vielen Stimmen – von Umweltschützer:innen über Wissenschaftler:innen bis hin zu den Bürger:innen – bringt ein nachhaltiges und vielfältiges Ideenfeld hervor. Gelegentliches Schütteln ist allerdings auch erforderlich, manchmal muss man die Schokoförmchen nämlich umrühren, um sicherzustellen, dass alle Zutaten gleichmäßig verteilt sind! In der grünen Politik bedeutet das, auch alte Konzepte neu zu denken und verstaubte Ideen über Bord zu werfen.
Das Bild eines Hasen, der aus seinem Bau auftaucht, scheint der perfekte Metapher für eine grüne Politik im Wandel: Kann sie auferstehen? Die Antwort ist klar: Ja! Die Frage ist nur, wie. Eine Idee erzählt vielleicht vom Wachstum durch Selbstreflexion: Genau wie wir während der vorangegangenen Fastenzeit oft innehalten und darüber nachdenken, könnte die grüne Politik von einer ehrlichen Selbstreflexion profitieren. Wo können wir uns erneuern? Wo können wir alte Fehler vermeiden und bessere Wege finden? Also Leute, der Winter ist vorbei, und der richtige Zeitpunkt für einen „politischen Frühling“ ist jetzt! („Mut zum politischen Frühling“ war übrigens ein Wahl-Slogan der Grünen in den 80er Jahren – aber das nur am Rande). Die Bürger:innen sind bereit, ihren Teil beizutragen. Durch transparente Kommunikation und das Einbeziehen von Bürgerinitiativen kann die grüne Politik frischen Wind in die politischen Debatten bringen und die Wiese wieder zum Blühen bringen.
Ein Frühling ist nicht einfach nur eine Jahreszeit – er erfordert Aktionen! Hier sind mal zwei Vorschläge, die auch dem Hasen eine Freude machen würden: 1. Lass uns die Menschen nicht nur mit Posts, Demos und Plakaten belehren! Stattdessen sollten wir Aufklärungsarbeit leisten und ihnen zeigen, wie die kleinen Entscheidungen im Alltag große Auswirkungen haben können – ganz ohne den erhobenen Zeigefinger! 2. Die grüne Politik muss sich zusammenschließen! Lass uns Koalitionen bilden, die stärker sind als der beste Schokoladenosterhase. Am besten gemeinsam mit den Leuten von nebenan, oder denen am Tresen, da können wir großartige Veränderungen bewirken.
Ostern und der Hase sind wirklich mehr als nur ein Fest der Süßigkeiten und Eier — sie symbolisieren das Potential für Erneuerung und Gemeinschaft. Wenn die grüne Politik aus dieser festlichen Lektion lernt, stehen die Chancen gut. Ein „politischer Frühling“ könnte bald blühen und die Landschaft für uns alle fruchtbar gestalten. Also: Machen, was Gelsenkirchen braucht. – Aber bitte mit fröhlichem Hüpfen und Hoppeln!
Gute Ostertage. Alles steht auf. Euer Letterman
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