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Wohin bloß mit meinen Leerstellen?

Wie geht’s denn dir? Ich merke, dass mir dieses Super Wahl- und Kriegsjahr jede Menge Leerstellen schenkt. Die begegnen mir immer da wo mir die Worte fehlen, Versprechen schal klingen und Bilder irgendwie nicht mehr ins Leben passen. In einer Zeit, in der nationale Debatten oft scharf und falsch, international Konflikte überpräsent und politische Rhetorik polarisierender wird, nisten sich Zynismus und Ermüdung bei mir ein. Die Frage, ob grüne Politik – nach, oder zumindest in Baden-Württemberg jetzt noch „schwärzer“ wird, klingt wie eine Panikreaktion auf Komplexität. Gut, es geht ja nicht um Schwarz-Weiß, sondern irgendwie ja um „Verantwortung in einer vernetzten Welt“. Aber wenn Bombenlärm wieder Alltag ist, wird Frieden ja nicht einfacher, sondern nötiger. Die Unsicherheit darüber, wem ich noch folgen soll, ist kein Kollaps der Vernunft, sondern ein innerer Ruf nach Klarheit und Orientierungspunkten.

Aber wie fülle ich die Leerstellen selbst? Vielleicht versuche ich kleine, konkrete Schritte, die schaffen womöglich Vertrauen. Lokale Projekte, bei denen ich mitmachen kann – einer Baumpflanzaktion maybe, einem Nachbarschaftsforum, einer Bildungsreihe zu Klimaschutz – das könnte mir ja zeigen, dass Veränderungen machbar sind. Oder ich probiere es mit Transparenz vor Euphorie. Fakten, Daten, echte Ergebnisse statt Schlagzeilen. Oder drittens: Dialog statt Monolog. Ich suche den Austausch mit Menschen, besonders mal mit denen, die anderer Meinung sind; nicht um zu gewinnen, sondern um zu verstehen. Und noch eine Idee: Frieden als Alltagsübung. Konflikte anerkennen, aber Räume für Versöhnung schaffen, in der Politik, im Freundeskreis, in der Schule. Und dann greife ich es an, Klima nicht als Schlagwort, sondern als gemeinsames Handeln zu verankern – in meinem Alltag und in meiner Stadt.

Ich hoffe sehr darauf, dass am wahrscheinlichsten ist, dass der Frühling sich in kleinen Taten erspüren läss. Eine klimafreundliche Mobilität in der Nachbarschaft, ein offenes Gespräch über Ängste und Hoffnungen, eine Petition für mehr Transparenz, eine Unterstützung für Resilienzprojekte in Gemeinden. Ich erinnere mich, Demokratie lebt von Beteiligung. Wer sich einbringt, macht Räume, in denen Ideen wachsen statt zu stagnieren. Meine Leerstellen werden sicher nicht verschwinden über Nacht, aber mit Engagement, echtem Austausch und Klarheit können sie sich füllen – mit Zuversicht, Verantwortungsbewusstsein und dem Mut, Schritte zu gehen, auch wenn der Weg lang scheint.

Könnte was dran sein: Wenn wir gemeinsam handeln, wird der Frühling zur Metapher für eine aufgehellte Perspektive. Weniger Resignation, mehr Mitgestaltung, mehr Frieden, mehr Klima-Impulse, mehr demokratische Teilhabe.

So komme ich womöglich dort wieder in Aufbruchsstimmung, wo aus Hülsen wieder Worte werden, die auf Taten treffen.

Alles bleibt neu.
Euer Letterman


Bis gleich ...

Kommt heute ins Grüne Zentrum zu einem besonderen Abend rund um den Dokumentarfilm Island – Ein Tag ohne Frauen.
Der Film zeigt eindrücklich, wie sichtbar und unverzichtbar Frauen in unserer Gesellschaft sind – und was passiert, wenn sie nicht da wären.

Wir freuen uns sehr, im Anschluss an den Film mit euch zu diskutieren – gemeinsam mit:
Irene Mihalic, MdB & erste Parlamentarische Geschäftsführerin
Ilayda Bostancıeri, MdL & gleichstellungspolitische Sprecherin

Es geht um feministische Perspektiven, Alltagsrealitäten, Gleichstellungspolitik und wie wir gemeinsam für eine gerechtere Gesellschaft einstehen können.

Für Snacks und Getränke ist gesorgt – Also, bis gleich!💚


Das Grüne Woche-Horoskop


In dieser Woche zeigt sich ein sanfter, aber bestimmter Rhythmus: Die Sterne rufen zu bewusstem Handeln, das über den eigenen Vorteil hinausgeht.

Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen – für die Umwelt, die Gemeinschaft und die Zukunft unserer Gesellschaft. Humor und Ernsthaftigkeit schließen sich nicht aus: Ein leichter Spruch über Recycling oder eine witzige Idee für eine Fahrrad-Visible-Party kann Türen öffnen, ohne die Ernsthaftigkeit des Themas zu untergraben.

Der beste Tag für neue Impulse ist der Dienstag. Da stehen Mars und Merkur nämlich in einem freundlichen Aspekt, der Klarheit und Tatkraft stärkt. Nutze diesen Tag, um neue, grüne Ideen zu sammeln – sei es für eine gemeinschaftliche Garteninitiative oder eine kleine Veränderung im Alltag, die Ressourcen schont. Der Humor bleibt dabei ein Türöffner: eine kurze, ehrliche Anekdote über deinen jüngsten Fehlversuch beim Kompostieren sorgt oft für Verständnis statt Abwehr.

Der Donnerstag steht ganz im Zeichen gemeinsamen Kochens mit deiner besten Freundin. Vegane Küche schafft Verbundenheit und Lebensfreude. Die Sterne unterstützen Zusammenarbeit und kreative Rezepte. Die beste Frau-Freundinnen-Feedback-Runde, bei der ihr gemeinsam neue pflanzliche Gerichte testet, stärkt Freundschaft und Umweltbewusstsein gleichermaßen.

Grüne Sternennachfolge – dem Grünen folgen: Samstag ist ideal, um sich stärker mit nachhaltigen Initiativen zu vernetzen. Ob lokales Bürgerbegehren, Fahrrad-Initiativen oder Upcycling-Workshops – der Tag lässt sich nutzen, um konkrete Schritte zu planen. Wenn die Angst vor Veränderung kommt, erinnere dich an die Kraft kleiner, konsistenter Taktiken: Jede Entscheidung zählt.

Der Mittwoch zeigt eine klare Tätigkeit der Planeten, wenn es darum geht, eigene Ideen zu vertiefen statt schlechte Nachrichten zu verbreiten. Mal tief in deine eigenen Konzepte einzutauchen, ist sinnvoller als Sensationsschürerei. Wenn du über negative Nachrichten nachdenkst, drehe die Perspektive: Was kannst du konkret an einer Situation verbessern? So verankerst du Eigenverantwortung statt Drama zu verbreiten.

Bester Tag, um einfach mal fünfe gerade sein zu lassen ist der Sonntag.
Er lädt die Sonne in eine weiche Konstellation ein, die Gelassenheit fördert. Erlaube dir, Routine zu hinterfragen, aber auch zu akzeptieren, dass manche Dinge Zeit brauchen. Ein Tag ohne Druck, vielleicht mit einem Spaziergang in der Natur oder einer entspannenden DIY-Projekt-Ideenliste, hilft, neue Kräfte zu sammeln.

Kurz gesagt: Die Woche belohnt klare, faire Entscheidungen und menschliche Wärme. Mit Humor, Offenheit und grünen Werten könnt ihr Veränderungen gestalten, die mehr bringen als nur kurzfristige Schlagzeilen.

 

Jetzt ist der Moment, unsere Stadt gemeinsam wieder grüner zu gestalten.
Ob als Mitglied oder Sympathisant*in: Dein Beitrag stärkt Sichtbarkeit und Einfluss unserer Arbeit. Deine Spende hilft, um Veranstaltungen, öffentliche Präsenz und noch mehr Dialog zu ermöglichen: Infoveranstaltungen, Debatten, Aktionen vor Ort, transparente Kommunikation und und und. Jede Spende – klein oder groß – macht mehr Grün in Gelsenkirchen.

Vielen Dank für deine Unterstützung!💚

➡️ Wie und wohin du spenden kannst

Social Media und Kinder

Hass und Radikalisierung auf Plattformen stoppen: Social Media müssen sichere Orte für junge Menschen werden

Am 10. März haben Verena Schäffer MdL, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, und Alexandra Geese MdEP, Digitalpolitikerin der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, ein entsprechendes Autorinnenpapier veröffentlicht.

Hier ein Auszug:

„Hass und Hetze, Gewalt und Desinformation auf Social Media sind kein Problem einzelner Nutzerinnen und Nutzer. Sie gefährden das Zusammenleben in unserer demokratischen Gesellschaft. Plattformbetreiber müssen endlich wirksam gegen strafbare Inhalte vorgehen und ihre Algorithmen so ändern, dass Nutzerinnen und Nutzer wieder selbst entscheiden, welche Inhalte in ihren Timelines erscheinen.

Besonders Kinder und Jugendliche sind auf Social-Media-Plattformen erheblichen Risiken ausgesetzt: suchtverstärkende Algorithmen, auf Eskalation und Empörung optimierte Inhalte sowie zielgenaues Targeting auf Basis umfassender Datenprofile treffen sie besonders. Als Erwachsene tragen wir die Verantwortung, sowohl das Grundrecht auf digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zu sichern als auch ihr gesundes Aufwachsen zu schützen …

Parallel zu den Maßnahmen im Social-Media-Bereich muss der analoge Raum für Kinder und Jugendliche gestärkt werden – vom Sportverein bis zum Karneval. Für alles gilt: Gute Politik für Kinder und Jugendliche kann nicht ohne Kinder und Jugendliche gemacht werden. Ihre Beteiligung ist keine Kür, sondern Pflicht …“

➡️ Das ganze Papier zum Thema könnt ihr hier lesen


Morgen im Norden:
grünes Stand-ing

Drei gute Gründe um dabei zu sein: Erstens, weil es eine freundliche, offene Gelegenheit ist, sich politisch zu beteiligen und Impulse für eine lebenswerte Zukunft zu sammeln. Zweitens, weil grüne Politik klare Schwerpunkte auf Umwelt, Klimaschutz und nachhaltige Lebensweisen setzt. Und drittens: Am Stand kannst du dich z.B. direkt über Ideen für eine grüne Kommunalpolitik, eine gerechtere Gesellschaft und mehr informieren. Wir bieten Raum für persönliche Gespräche, Fragen und Feedback – wichtiger Dialog statt starrer Parolen.

Grüner Infostand
14. März / 10 - 14 Uhr
Hochstr. (ehemals Sinn & Leffers)

Strick- & Häkeltreff im Grünen Zentrum

Nadeln raus, Wolle bereit – wir starten einen gemütlichen Kreativabend im Grünen Zentrum: Profi Hannelore zeigt allen Interessierten, wie unsere grünen Herzen gebastelt werden. Natürlich könnt ihr auch einfach vorbeikommen und euer eigenes Projekt mitbringen – egal ob Anfänger*in oder Profi.

Also: Kommt vorbei, bringt eure Wolle mit und lasst uns gemeinsam kreativ werden und ins Gespräch kommen.

24.03.2026 / 18:30 Uhr
Grünes Zentrum
Ebertstr. 28

Hallo zusammen,
Ückendorf und seine Kulturevents sind in aller Munde – in Gelsenkirchen, im Ruhrgebiet und darüber hinaus! Mit der ExtraSchicht (27.6.) und der Szeniale (25./26. 9.) stehen uns im Sommer und Herbst zwei absolute Höhepunkte bevor.

Wir, Matthias Krentzek und Christoph Lammert möchten diese Events nutzen, um etwas Neues auszuprobieren: Die Ückendorf-Volunteers.
Hast du Lust, als Gastgeber:in dein Quartier zu repräsentieren, hinter die Kulissen der Veranstaltungen zu schauen oder Künstler:innen zu unterstützen? Wir suchen keine „Arbeitskräfte“, sondern Menschen mit Herz für Ückendorf, die Lust auf Kommunikation und gute Laune haben.

➡️Ganz wichtig: Es geht um punktuelles Engagement. Du entscheidest bei jedem Event neu, ob und wie viele Stunden du dabei sein willst – ganz ohne langfristige Verpflichtung oder festes „Amt“.
Das erste Info-Treffen hat bewiesen: da geht was, die Idee ist angekommen. Und deshalb wird es weitere Treffen geben, um sich kennenzulernen und alles wichtige und notwendige rund um das „Volunteer sein“ zu vertiefen. Wir freuen uns auf dich und alle Interessierten, die du mitbringst!

Bist du dabei?
Dann melde dich bei Matthias Krentzek (0177 7434513, mk@mxr-storytelling.de) oder Christoph Lammert (01573 8248904⁩, festivalbuero@szeniale.ruhr)



Sophia Merwald, Gelsenkirchens writer-in-residence 2025, präsentiert im Gespräch mit Lukas Hermann (readymade books) ihren Debütroman Sperrgut.

Er erzählt von der Lusthansa, einem Haus auf einer Industriebrache, das ein Zuhause für Frauen wird, die keines haben. Dort formt sich eine neue Gemeinschaft. Drei Generationen leben unter einem Dach zusammen, teilen Paprikasuppe, schauen gemeinsam Astro-TV und passen aufeinander auf. Bis die naheliegende Stadt mit einem Abrissbescheid vor der Tür steht…

9. April 2026 / 20:00 - 21:30
Eine gute Adresse
Bochumer Straße 100
Gelsenkirchen / Eintritt: frei

➡️ Jetzt (kostenlose) Tickets reservieren

Die Veranstaltung wird ermöglicht durch eine Unterstützung der Gelsenwasser Stiftung, der Stadt Gelsenkirchen und der SEG Gelsenkirchen.

Foto: Ullstein Verlag

Hinweise zum Gebrauch:

Die Grüne Woche lebt auch von eurem Mittun:
Der Letterman freut sich nicht nur über eure guten und wertschätzenden Kommentare, sondern eben auch über Hinweise zu Veranstaltungen, Treffen, einfachen Zusammenkünften und und und ...
Sendet diese bitte jeweils bis spätestens donnerstags ganz einfach an diegruenewoche@gruenege.de

Die nächste GRÜNE WOCHE kommt - wenn alles gut läuft - am 20.3. direkt in euer
E-Mail Postfach.

 
 
Bündnis 90/DIE GRÜNEN Gelsenkirchen
Stephan Tondorf
Ebertstraße 28
45879 Gelsenkirchen
Deutschland
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