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Warum uns der
fossile Konservatismus
nicht voran bringt


heute möchte ich über eine Haltung sprechen, die von bestimmten politischen und wirtschaftlichen Kräften als „der sichere Weg“ proklamiert wird, aber paradoxerweise unsere Zukunft gefährdet: den fossilen Konservatismus. Diese Haltung setzt auf Bewährtes, auf kurzfristige Stabilität und auf das Festhalten an veralteten Strukturen. Doch der Realität trotzen wir ja nicht, indem wir an den alten Mustern festhalten, sondern indem wir mutig Veränderungen gestalten. Fossile Denkweisen verengen die Handlungsspielräume, verzögern notwendige Investitionen in Erneuerbare, digitale Innovation und soziale Gerechtigkeit und erhöhen jetzt schon die Risiken des Klimawandels, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Unruhen. Wahre Stabilität kommt aus nachhaltigem Fortschritt: aus klugem Regulieren, investieren in Bildung, Forschung und Infrastruktur, aus demokratischem Mut, neue Modelle zu testen, Fehler zuzugestehen und daraus zu lernen.

In vielen dieser Debatten wird der Sozialstaat als Belastung dargestellt, doch ein funktionierender Sozialstaat ist kein Grund zur Schwäche, sondern eine Voraussetzung für Stabilität und Produktivität. Wenn gesamtgesellschaftliche Sicherheit, faire Chancen und soziale Teilhabe fehlen, entstehen Kosten durch Ungleichheit, Instabilität und weniger Teilhabe am Arbeitsleben. Langfristig stärkt ein leistungsfähiger Sozialstaat die Wirtschaft, fördert Konsum, Innovation und soziale Kohäsion – und spart Kosten bei Krisen, Gesundheitsausfällen oder Bildungsdefiziten. Deswegen braucht es eine entschlossene, klare Finanzierung, effiziente Strukturen und gezielte Investitionen, damit soziale Sicherheit Motor für ein gemeinsames Vorwärts bleibt.

Einschub von links Gleichzeitig ist es wichtig, dass politische Kommunikation Transparenz, verständliche Begründungen und reale Berührungspunkte mit dem Alltag der Menschen bietet. Hier ist die amtierende Bundesregierung nicht auf der Höhe der Zeit. Keine erkennbare Empathie, weder  in Worten noch in politischen Maßnahmen. Eher das fortlaufende initiieren von Vorwurfs-Debatten, keine klaren Ziele, keine konkreten Hilfen dort, wo sie gebraucht wird, und eine Politik, die sich ihrer Versprechen (Sondervermögen für Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz) nicht erinnert.

Innovationen bedeuten Veränderung, Unsicherheit und Umverteilung von Vorteilen. Politiken, die Wandelscheu präferieren, versuchen ja immer nur Risiken zu vermeiden, statt Chancen zu nutzen. Aber statt Angst vor echtem Wandel brauchen wir mutige, planbare Wege: klare Strategien für saubere Energie, digitale Infrastruktur, Bildungsoffensiven, Sektor übergreifende Innovationsförderung und gesellschaftlichen Dialog über neue Arbeitsformen, Datenschutz und Sicherheit. Innovation muss inklusiv gestaltet werden, damit niemand zurückgelassen wird. Mutiger, transparenter Wandel ist möglich, wenn Politik klare Ziele setzt, Ressourcen sinnvoll zuteilt und reserviert und den Bürger:innen zeigt, wie Veränderungen stattfindenden Nutzen bringen.
Der Weg nach vorn muss jetzt endlich wegführen vom fossilen Konservatismus hin zu mutiger, verantwortungsvoller Gestaltung unserer Zukunft: wirtschaftlich solide, sozial gerecht, ökologisch nachhaltig, technologisch fortschrittlich. Dazu braucht es nur ehrliche Debatten, klare Prioritäten, verlässliche Investitionen in Bildung, Forschung, Infrastruktur und ein offenes, emphatisches Zusammenwirken von Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.

Warum das gerade nicht geht? Fragt die fossilen Männer, die Familienunternehmer, die Wirtschaftslobbyisten, die Lifestyle-Schreihälse, die ...
Aber besser, die, die mit uns wohnen, mit uns arbeiten, uns in der Straßenbahn gegenüber sitzen. Die kennen sich womöglich besser aus. 

Alles bleibt neu.
Euer Letterman

(Noch) Mehr Liebe wagen!


Der Valentinstag feiert Liebe, Gemeinschaft und gegenseitige Wertschätzung. Er erinnert daran, wie wichtig Beziehungen und Empathie für eine lebendige Gesellschaft sind. Gleichzeitig bietet dieser Tag eine gute Gelegenheit, sich über Werte wie Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Solidarität zu informieren – Themen, die auch die (unsrige) Politik prägen. 


Grüner Infostand am Valentinstag
14. Februar / 10 - 14 Uhr  
Hochstr. (ehemals Sinn & Leffers)


Und warum macht es Sinn, an diesem Tag
den Infostand der Grünen zu besuchen?
Erstens, weil es eine freundliche, offene Gelegenheit ist, sich politisch zu beteiligen und Impulse für eine lebenswerte Zukunft zu sammeln. Zweitens, weil grüne Politik klare Schwerpunkte auf Umwelt, Klimaschutz und nachhaltige Lebensweisen setzt. Und drittens: Am Stand kannst du dich z.B. direkt über Ideen für eine grüne Kommunalpolitik, eine gerechtere Gesellschaft und mehr informieren. Wir bieten Raum für persönliche Gespräche, Fragen und Feedback – wichtiger Dialog statt starrer Parolen. MEHR LIEBE GEHT NICHT.
 

Europa-Besuch ...


Alexandra Geese (MdEP) ist auf Tour in NRW und freut sich sehr darauf, mit uns (und euch) ins Gespräch zu kommen! Beim Besuch im Kreisverband Gelsenkirchen wird sie auch über ihre politische Arbeit und aktuelle europäische Entwicklungen in den Bereichen soziale Medien, Demokratie/Rechtsextremismus, künstliche Intelligenz und technologische Souveränität sowie die Beziehungen zu den USA berichten.

Der Abend wird das Thema „Wie soziale Medien die Demokratie zerstören - und wie wir sie mit einem starken Europa retten“ in den Fokus rücken – und anschließend genügend Raum für Austausch und Begegnung bieten.

19.2. / 19:00 Uhr
ROSAMUNDE
Bochumer Str. 117 (GE-Ückendorf)
Eintritt frei / Getränke, etc. selbst zahlen


Alexandra ist seit 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments und die Digitalexpertin der Fraktion „Greens/EFA“. Sie hat das große europäische Gesetz „Digital Services Act“ zur Regulierung von digitalen Plattformen und sozialen Netzwerken verhandelt. Ihre Schwerpunkte sind Demokratie im digitalen Zeitalter, nachhaltige Digitalisierung und Geschlechtergerechtigkeit. Sie ist Mitglied im Auschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) und im Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM). Außerdem ist sie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Binnenmarket und Verbraucherschutz (IMCO). Seit Februar 2025 ist auch Mitglied und Grüne Koordinatorin im neu gegründeten Sonderausschuss „European Democracy Shield“ (EUDS).

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der frisch gegründeten „Initiative für ein freies Internet jenseits der Tech-Giganten“, dem FED HUB Gelsenkirchen statt. Die Initiative wird sich vorstellen und einen kurzen Ausblick auf ihre geplanten Aktivitäten geben.
Dazu schreibt das FED HUB: „ ,Fed up’ würde es besser treffen: Die Nase voll von Alphabet, Meta, Microsoft und den anderen Plattformen, deren Ausrichtung und Strategie darauf zielt, ihre Macht auszubauen und Gewinne zu maximieren. Auf der Strecke bleibt die Vielfalt im medialen Raum. Der Schaden für die Demokratie ist schon jetzt deutlich sichtbar. Es gibt aber Alternativen ...“


Girls Day im Landtag


Auch in diesem Jahr bietet die Grüne NRW-Landtagsfraktion ein Angebot zum Girls‘ Day am 23. April 2026 im Zeitraum von 10 bis 16 Uhr. Wir wollen Mädchen und jungen Frauen einen Einblick in das immer noch männerdominierte Berufsfeld der Politik bieten und sie dazu ermutigen, politisch aktiv zu werden.
Auf dem Programm steht eine Einführung in das Gebäude und die Strukturen des Landtags, Workshops zu aktuellen politischen Themen und der Austausch mit grünen Politiker*innen und Mitarbeitenden.
Ilayda freut sich, wenn ihr ihren Aufruf an interessierte Personen in eurem Umfeld weiterleiten würdet. Angesprochen sind Schülerinnen ab 14 Jahren bis zur Oberstufe, idealerweise aus Gelsenkirchen.
Wir bitten um eine kurze Bewerbung per Mail an ilayda.bostancieri@landtag.nrw.de mit den folgenden Angaben: vollständiger Name, Alter, Klasse und Schule sowie 1-2 Sätze zur Motivation.

Bewerbungsfrist ist der 27. März 2026.

Für die zielgruppengerechte Verteilung nutzt doch gerne Ilaydas Instagram-Post: https://www.instagram.com/p/DUQCgjYDF0E/?img_index=1&igsh=c2ljMnRhMXAwY29u

Der Teilnehmerin stellen wir auch einen Vordruck für einen Antrag auf Schulbefreiung bereit. Die Teilnahme inkl. Verpflegung ist kostenfrei. Fahrtkosten können übernommen werden.

MACHT MÜLL WEG!

 
Wir putzen uns raus!💚

Es wird wieder „GEputzt“! Am Samstag, 21. März, sind wir alle zum Mitmachen bei der alljährlichen, gemeinschaftlichen Aufräumaktion eingeladen. Von 10 bis 13 Uhr werden viele freiwillige Helferinnen und Helfer mit anpacken, um Grünanlagen, Plätze, Wege und andere öffentliche Flächen in Gelsenkirchen von achtlos weggeworfenen Abfällen zu befreien. 

Gerne nimmt Stephan schon jetzt Meldungen entgegen, von allen, die sich an der grünen Geputzt-Aktion beteiligen wollen (schreibt an kv@gruenege.de). 

➡️ Im vergangenen Jahr nahmen an „GEputzt“ insgesamt 5.587 Kinder, Jugendliche und Erwachsene teil. Zusammen wurden Abfälle mit einem Gewicht von 12,1 Tonnen eingesammelt. Der Aktionstag „GEputzt“ findet bereits seit dem Jahr 2000 statt. Mit der Initiative möchten die Organisatoren das Umweltbewusstsein sowie das bürgerschaftliche Miteinander stärken. ⬅️




Schon mal in eure (Veranstaltungs) Kalender eintragen:

24.02. E-Mobilität
27.02. Grüner Stammtisch
03.03. Nordtreffen
13.03. Film zum feministischen Kampftag
25.03. Veranstaltung zu Wochen gegen Rassismus

weitere Infos folgen ...


Hinweise zum Gebrauch

Die Grüne Woche lebt auch von eurem Mittun:
Der Letterman freut sich nicht nur über eure guten und wertschätzenden Kommentare, sondern eben auch über Hinweise zu Veranstaltungen, Treffen, einfachen Zusammenkünften und und und.


Sendet diese ganz einfach an diegruenewoche@gruenege.de
Die nächste GRÜNE WOCHE kommt am 13.2. direkt in euer E-Mail Postfach.


 
 
Bündnis 90/DIE GRÜNEN Gelsenkirchen
Stephan Tondorf
Ebertstraße 28
45879 Gelsenkirchen
Deutschland
kv@gruenege.de
www.gruenege.de